Kreative Blumenstiefel – Aus Alt mach Neu!

Ihr habt vielleicht alte Gummistiefel, die euch nicht mehr passen? Warum wegwerfen ? Hier habe ich eine tolle Idee für euch: Bastelt doch mal einen Blumenstiefel daraus 🙂

Für den Gummistiefel-Blumentopf braucht ihr

  • einen alten Gummistiefel
  • etwas Erde
  • Blumen oder Pflanzensamen
  • einen spitzen Gegenstand (zum Löcher Bohren)
  • eine kleine Schaufel

So kommen die Blumen in den Schuh:

1: Als erstes braucht ihr einen alten Gummistiefel, den ihr nicht mehr anziehen wollt, oder der euch nicht mehr passt.

Tipp: Je mehr Gummistiefel man auftreiben kann, desto mehr Blumentöpfe hat man natürlich zum Schluss!

Du fängst zum Beispiel mit einem Gummistiefel an, in dem du Sonnenblumenkerne einpflanzen möchtest.

2: Bohrt mit einem spitzen Gegenstand ein paar Löcher in die Sohle des Schuhs, damit das Wasser später besser ablaufen kann. Lasst euch hierbei von einem Erwachsenen helfen!

3: Befüllt anschließend den Gummistiefel mit Blumenerde.

Tipp: Falls ihr gerade keine Blumenerde zur Hand habt, könnt ihr auch auf Erde aus dem Garten zurückgreifen.

4: Jetzt müssen nur noch die Samen in die Erde. Dazu diese einfach mit den Fingern etwa einen Zentimeter tief in die Erde stecken.

Falls ihr direkt Blumen einpflanzen möchtet, setzt diese nun in den Stiefel und füllt den Rest des Stiefels danach mit Erde auf.

5: Jetzt noch ausreichend gießen und fertig!

Hinweis: Ihr könnt Sonnenblumenkerne einpflanzen, es geht aber auch mit andern Pflanzen: weiße Bohnen oder Erbsen könnt ihr zum Beispiel genauso gut verwenden. Bei ausreichend Wärme keimen die eingepflanzten Sonnenblumenkerne und Erbsen bereits nach einigen Tagen!

So – und nun wünsche ich euch viel Freude am Gärtnern… 🙂

Gärtnern mit Kindern: Spielerisch die Natur entdecken

Beim Gärtnern können Kinder eine Menge über sich und die Natur lernen.

Kindergärten und Schulen haben wegen der Corona-Krise noch geschlossen, viele Kinder müssen zu Hause bleiben und können nicht wie sonst mit ihren Freunden spielen. Doch bei allen Einschränkungen hat die Krise auch einen schönen Nebeneffekt: Die Familie rückt jetzt zusammen und Eltern sehen ihre Kinder wieder häufiger. Aber wie beschäftigt man die Kleinen pädagogisch wertvoll? Zum Beispiel im eigenen Garten! Langfristig hat Gartenarbeit einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kleinen: Ihre Neugierde wird geweckt, sie übernehmen Verantwortung und lernen sich selbst als Teil der Natur kennen. Darüber hinaus erleben sie die verschiedenen Entwicklungsstufen von Pflanzen und verstehen, wo das Obst und Gemüse aus dem Supermarkt herkommt. Das Praktische: Für das Gärtnern mit Kindern können Eltern fast überall ein Plätzchen finden. Oft reicht schon ein kleines Beet, in dem die Kinder Gemüse oder Blumen aussäen können, und selbst der Balkonkasten oder der Topfgarten auf der Terrasse sind geeignet.

Die besten Pflanzen fürs Gärtnern mit Kindern

  • Gemüse: Radieschen, Zuckererbsen, Cocktailtomaten
  • Obst: Erdbeeren, Himbeeren
  • Kräuter: Gartenkresse, Schnittlauch, Petersilie
  • Essbare Blüten: Kapuzinerkresse, Veilchen, Malve

Wie begeistert man Kinder fürs Gärtnern?

Ein erster Schritt ist das gemeinsame Beobachten und spielerische Entdecken der Natur. Eltern können den Nachwuchs ermutigen, mit in den Garten zu kommen. Welche Blumen öffnen gerade ihre Blüten? Welche Tiere krabbeln auf der Erde? Welche Früchte kann man naschen? Sammeln Sie Blätter, Steine und Stöckchen und gehen Sie näher auf die verschiedenen Pflanzenteile ein. Nehmen Sie die Kinder auch bei Ihren Gartenarbeiten mit: So erleben die Kleinen schon früh, dass die Pflege einen wichtigen Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen hat.

Den Garten kinderfreundlich gestalten

Das Wecken der Gartenliebe bei Kindern fängt schon bei der Gartengestaltung an. Beachten Sie, dass Kinder besonders gerne ernten und planen Sie dafür eine Naschecke ein. Auf giftige Pflanzen und Pflanzenschutzmittel sollten sie selbstverständlich verzichten.

Spielerische Methoden rund ums Gärtnern

Gärtnern soll für Kinder Spaß bedeuten, nicht Arbeit. Begleiten Sie Ihr Projekt deshalb mit anderen pädagogischen Aktionen wie der Gestaltung eines Gartens für Tiere, dem Lebendighalten von alten Bräuchen rund um den Garten, dem Erzählen von Gartengeschichten, dem Zeichnen mit Pflanzenfarben bis hin zum Verarbeiten der Ernte zu schönen Geschenken aus dem Garten.

Gärtnern mit Kindern: Welche Tätigkeiten sind zu empfehlen?

Für Kinder die Wackelzähne ist oftmals das Aussäen und Setzen von Jungpflanzen spannend, sie können aber auch beim Umgraben oder Laubrechen helfen. Für kleinere Kinder bietet sich das Gießen, Auslegen von Saatbändern oder auch das Aufsammeln von erntereifen Früchten an.

In einem Gartentagebuch lassen sich die Erfolge – und auch Misserfolge – mit Fotos und Notizen gut dokumentieren. Denn auch das sollte man mit den Kindern besprechen: Erhalten die Pflanzen nicht die passenden Pflegemaßnahmen, gehen sie ein. In Zukunft können sie dann aufmerksamer mit ihren Pflanzen umgehen.

Gartenarbeiten für Kinder im Frühjahr:

  • Sommerblumen aussäen: Kapuzinerkresse, Ringelblume, Sonnenblume, Strohblume, Jungfer im Grünen
  • Gemüse und Kräuter aussäen: Möhren, Radieschen, Petersilie, Schnittlauch, Zitronenmelisse
  • Vorgezogene Jungpflanzen setzen: Tomaten, Paprika, Salat

Gartenarbeiten für Kinder im Sommer:

  • Johaniisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren ernten
  • Spinat und Feldsalat aussäen
  • Gemüse ernten: Salat, Zucchini, Gurken, Tomaten, Paprika
  • Kräuter ernten und trocknen: Basilikum, Salbei, Thymian

Gartenarbeiten für Kinder im Herbst:

  • Kernobst ernten: Äpfel und Birnen
  • Kürbisse ernten und schnitzen
  • Blumenzwiebeln für das Frühjahr setzen
  • Laub sammeln und Unterschlupf für Tiere anlegen

Gartenarbeiten für Kinder im Winter:

  • Vogelfutter machen und kreativ anrichten
  • Kresse auf der Fensterbank ziehen
  • Hyaznithen im Wasserglas ziehen

Kinder möchten schnell Erfolge sehen – das gilt auch fürs Gärtnern. Es ist daher ratsam, vor allem schnell wachsende, robuste und pflegeleichte Pflanzen mit den Kleinen zu kultivieren. Für eine Aussaat bieten sich Radieschen, Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Sonnenblumen an. Auch wenn es etwas dauert, bis die Keimlinge erscheinen, ist der pädagogische Wert sehr hoch: Kinder lernen beim Aussäen die verschiedenen Entwicklungsstufen kennen, die ein Samenkorn bis zur „fertigen“ Pflanze durchläuft.

Welches Werkzeug ist fürs Gärtnern mit Kindern geeignet?

Indem Kinder lernen, mit Gartenwerkzeug umzugehen, werden ihre motorischen Fähigkeiten geschult. Für die Kleinen sind die normalen Arbeitsgeräte jedoch oft zu schwer und zu unhandlich. Je nach Größe des Kindes kann es daher sinnvoll sein, spezielles Kinderwerkzeug zu verwenden. So gibt es Mini-Schaufeln und kleine Gießkannen, mit denen auch Kinderhände zurechtkommen. Außer Reichweite sollten spitze und scharfkantige Gartenwerkzeuge sein. Sind die Kinder schon älter, können sie unter Aufsicht auch mit den normalen Gartengeräten arbeiten.

Indoor- oder Balkongärtnern mit Kindern

Auch wer keinen Garten zur Verfügung hat, kann mit Kindern gärtnern. Unkomplizierte Gartenkresse lässt sich praktisch rund ums Jahr auf der Fensterbank ziehen und ernten. Da das Küchengewürz zu den Lichtkeimern zählt, werden die Samen in kleinen Töpfen, Schalen oder Eierkartons nur leicht mit sandiger Kräutererde bedeckt. Hält man sie gut feucht, keimen die Samen bereits nach wenigen Tagen.

Und nun wünsche ich allen viel Spaß und viele kreative Ideen.

Quellenangabe:

https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/gaertnern-mit-kindern-39688

Spiele an der frischen Luft für die ganz Kleinen

Gerade für die ganz Kleinen sind das Spazieren oder die Spiele an der frischen Luft nicht nur wichtig und gesund, sondern auch jedes mal eine ganz aufregende Erfahrung. Spätestens wenn die kleinen Beine schon recht flink davon jagen und der kleine Entdecker gar nicht mehr im Wagen gefahren werden möchte, wird es Zeit die Spaziergänge spielerisch zu gestalten und den Forscherdrang zu fördern. Die Entdeckerlust schult die Sinne des Kleinkindes und ist wichtig für die Entwicklung. Babys und Kleinkinder lieben es, in der freien Natur zu spielen, zu erforschen und ständig etwas neues zu entdecken.

Auch wenn die Sonne mal nicht scheint oder es sogar ganz trüb und nieselig ist, lässt es sich an der frischen Luft ganz einfach die Zeit vertreiben. Ein paar kleine Spiele an der frischen Luft gemeinsam, bringen Spaß und Abwechslung. Und auf das Spielen im Freien muss man gar nicht verzichten bei schlechtem Wetter.

Die Klassiker: Kuckuck-Spielen – Verstecken-Spielen – Fangen-Spielen – Karussell-Spielen

Alle Kinder lieben diese einfachen Klassiker unter den Spielen: Das Kuckuck-Spiel könnt ihr im Wald oder der Umgebung ohne Straßenverkehr sorglos spielen. Mama oder Papa verstecken sich in nächster Nähe hinter einem Gegenstand (eine Rutsche, ein Baum, eine Bank,…) und schauen blitzschnell mit einem lauten „Kuckuck“ hervor. Ähnlich ist es mit dem Verstecken oder Fangen spielen. Alle Spiele können immer am jeweiligen Ort auf die Begebenheiten hin und dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend variiert, kombiniert und phantasievoll angepasst werden. Das Karussell-Spiel ist ebenso bekannt: Der kleine Wirbelwind wird von Mama oder Papa am Schulterbereich festgehalten und beide drehen sich gemeinsam schnell um sich selbst, so dass das die Füße des Kindes abheben und in der Luft schweben. Diese Spiele ermöglichen ein ausgelassenes Toben, ohne Gegenstände oder Spielzeug mit sich führen zu müssen.

Bewegungswettbewerbe: Nachahmen und besser machen

Aber auch hier ist der Phantasie der Eltern kaum Grenzen gesetzt. Denn erlaubt sind sämtliche Bewegungen, die dem Entwicklungsstand des Kindes gerecht werden. Egal ob Hüpfen, Springen, Laufen, Balancieren oder Bewegungen, die Konzentration fordern. Gemeinsam lassen sich die koordinativen Fähigkeiten vergleichen und austesten. Mama und/oder Papa machen es vor und fragen: Kannst du das auch schon? Natürlich könnt ihr die Rollen auch tauschen. Sodass Mama und Papa alles nachmachen. Alle möglichen Bewegungen finden in kleinen Wettbewerben statt:

Wer kann besser…? Wer kann länger…?

…auf Zehenspitzen stehen?
…auf einem Bein stehen?
…ein bestimmtes Tier nachmachen?
…verschiedene Tierstimmen imitieren?
…so hoch hüpfen wie es geht?
…auf dem Bauch kriechen?
…auf einer Linie balancieren?

Die Zauberdecke: So viele Möglichkeiten mit der Picknick-Decke

Das Kuckuck-Spiel oder das Verstecken-Spiel machen unter einer Decke ebenso riesig Spaß. Dabei könnt ihr die Rollen immer wieder wechseln. Einmal versteckt sich das Kind einmal der Erwachsene unter der Decke, um dann schnell und überraschend mit einem lauten „Kuckuck“ hervor zu lugen. Mama oder Papa können sitzend auch als Zeltstütze dienen und über ihrem Kopf die Decke ausbreiten. Mit dem Indianer-Ruf macht das rein und raus krabbeln in das selbst gebaute, provisorische Indianer-Zelt noch mehr Spaß.

Auch als Schaukel kann die Decke dienen, wenn 2 Erwachsene die Enden der Decke in jede Hand nehmen. Mit etwas Phantasie wird aus der Schaukel-Decke dann ein Schiff auf hoher See. Und das wird von den Wellen mal sanft, mal schwungvoll hin und her, mal hoch und runter geschaukelt.

Natürliche Gegenstände entdecken: Sammeln, Befüllen, Werfen

Die für Erwachsene selbstverständlichen und manchmal schon unsichtbaren Gegenständen, stellen gerade für Kleinkinder, die beginnen ihre Welt schrittweise eigens zu erforschen etwas ganz faszinierenden und wunderbares dar. Wasser, Sand, Steine, Grashalme, Zweige, Blätter, Tannenzapfen, Kastanien und was ihr sonst noch so finden könnt. Dies kann alles ganz einfach während eures Spazierganges in ein Spiel integriert werden. Am besten viele verschiedenen dieser interessanten Objekte, dazu ein paar Gefäße von zu Hause (mitgenommen) und aufmerksame Eltern.

Naturmaterial als Spielgegenstand: Steine, Wasser, Blätter

Mit einem kleinen Behältnis, einer Tüte, einem Becher oder einem kleinen Plastikeimer kann alles eingesammelt werden. Oder sollen es heute vielleicht nur Steine sein, die ihr sammeln wollt? Da lassen sich Anregungen geben und werden auch oft von Kindern gern angenommen und umgesetzt. „Lass uns schauen wie viel Wasser in den Becher passt!“ Und wieviel mit Wasser gefüllte Becher müsst ihr in den kleinen Eimer kippen, bis dieser voll ist? Da hilft nur ausprobieren. Etwas befüllen, auch überfüllen und danach wieder alles ausleeren – das sind nicht nur frühe Schritte zur Förderung von Handfertigkeiten mit Objekten. Dies sind für Kinder beeindruckende Erlebnisse, bei denen nebenbei etwas gelernt werden kann.

Einfaches Spielzeug immer neu genutzt: Straßenkreide, Seifenblasen, Ball

Um die Liste zu vervollständigen, möchte ich auch die drei beliebtesten Spielzeuge für Spiele an der frischen Luft kurz aufzählen. Straßenkreiden gibt es schon für recht wenig Geld und lassen der kreativen Entfaltung viel Spielraum bei trockener Straße. Seifenblasen fangen macht überall Spaß und braucht nicht viel Platz. Die Spielmöglichkeiten mit einem Ball scheinen endlos.

Natur mit allen Sinnen erleben

Wir erleben den Wald mit allen Sinnen

Argumente für einen Waldspaziergang

Der Wald ist zu jeder Jahreszeit für Kinder ein aufregender Abenteuerspielplatz. Gehen Sie so oft wie möglich in die Natur und genießen Sie und Ihre Kinder mit allen Sinnen die Natur. Damit der Spaziergang im Wald nicht langweilig wird, empfehlen sich diese kurzweiligen Ideen und Spiele.

Zudem können wir in Corona – Zeiten im Wald auf ausreichenden Abstand gehen.

Vorbereitungen für einen Ausflug mit Kindern in den Wald

Wenn Kinder ausgelassen tollen, dürfen Sie sich auch schmutzig machen. Eine alte Jeans ist perfekt.

Nehmt einen Korb mit, damit ihr Stöcke, Tannenzapfen, Blätter oder andere spannende Fundstücke einsammeln könnt.

Packt eine alte Decke und Proviant für ein Picknick ein. Ein Spaziergang an der frischen Luft macht hungrig und durstig.

Ideen für alle Sinne

Auf den Baumstämmen am Wegesrand balancieren.

Alle schließen die Augen. Abwechselnd beschreibt jeder ein Geräusch, dass er hört.

In einem Korb legen Sie unterschiedliche Materialien: Tannenzapfen, Stock, Moos, Eichenblatt, Tannennadel, Wurzel. Mit geschlossenen Augen versuchen die Kinder durch Fühlen die Gegenstände zu erraten.

Baumtasten: Verbinden Sie Ihrem Kind mit einem Tuch die Augen und führen es zu einem Baum. Es darf den Baum eine Minute abtasten. Danach führen Sie Ihr Kind im Kreis, bis es die Orientierung verloren hat. Nehmen Sie das Tuch ab. Findet Ihr Kind seinen Baum wieder?

Wald-Memory: Legt ungefähr 10 verschiedene Waldmaterialien auf den Boden: Tannenzapfen, Blätter, Stöcke. Jeder darf sich die Sachen kurz einprägen. Dann decken Sie ein Tuch darüber. Ein Kind dreht sich um und eines der Sachen wird entfernt. Findet das Kind den Gegenstand heraus.

Gestaltet im Kreis Eurer Familie ein vergängliches Waldbild. Malt mit einem Stock den Rahmen des Bildes in den Sand. Mit Naturmaterialien ein Fantasie-Waldbild zeichnen.

So und nun hoffen wir, Euch inspiriert zu haben und wünschen Euch viel Spaß auf Eurer Erkundungstour.

Frühlingsideen

Die facettenreiche Frühlingszeit birgt auch für den Kindergarten viele Ideen und Anregungen für Aktivitäten mit den Kindern.

Hier findet ihr Ideen, die sich genauso wie im Kindergarten, auch zu Hause umsetzen lassen.

Frühlingsboten im Umfeld aufspüren

Mit Fotoapparat oder Stift und Papier ausgerüstet, begeben sich die Kinder auf „Frühlingssuche“. In einem Bestimmungsbuch können die Kinder entweder vor Ort oder später in der zu Hause herausfinden, wie die von ihnen gefundenen Blumen oder auch Sträucher heißen. Frühlingsboten, die leicht zu finden sind: Hyazinthen, Narzissen, Krokusse, und auch Tulpen.

Die Wiesenbeobachtung

Benötigte Materialien:

Becherlupen oder Handlupen, Beobachtungsgläser (können auch Marmeladengläser sein, in deren Deckel Löcher gebohrt wurden), Aufbewahrungsschachteln, Blätter, Stifte, Fotoapparat.

Mit den Kindern wird eine ungemähte Wiese oder ein Waldrand aufgesucht. Ausgerüstet mit den unterschiedlichsten Materialien können die Kinder nun alles genau untersuchen und die Natur entdecken. Wichtig ist, dass die Kinder genügend Zeit zur Verfügung haben, denn auch das Entdecken und Beobachten will gelernt sein. Mögliche Schätze können sein: tote Käfer, leere Schneckenhäuser, Raupen, Käfer oder Frühblüher.

Frühlingslieder

Schöne Frühlingslieder, die im Kindergarten sehr beliebt sind.
Dazu gehören z.B. Lieder wie
– Komm doch, lieber Frühling
– Jetzt fängt das schöne Frühjahr an
– Immer wieder kommt ein neuer Frühling von Rolf Zuckowski
– Alle Vögel sind schon da von Rolf Zuckowski
– Wann fängt der Frühling an? von Detlev Jöcker
– Bunte Blumen auf der Wiese von Detlev Jöcker
– Erst kommt der Sonnenkäferpapa von Detlev Jöcker

Ideen mit Rasierschaum

Ideen mit Rasierschaum

Kinder unterschiedlichen Alters zu beschäftigen ist oft eine kleine Herausforderung, vor allem dann, wenn es gerade mal nicht zum Spielplatz gehen kann. Dabei gibt es die besten Spielsachen, die auch toll für die Frühförderung sind, meist in jedem Haushalt und sind variabel einsetzbar und genial für die Förderung von Kreativität und Feinmotorik. Die Spiel – Idee mit dem Rasierschaum zum Beispiel ist einfach toll und wird auch gern bei uns im Kindergarten eingesetzt. Unsere Krippenkinder lieben es ganz besonders.

  1. Kommt Kinder, lasst uns ein Experiment machen!

Wir nutzen diesen Satz gerne dann, wenn es echt schlechtes Wetter draußen ist und die Kinder sich auf kein freies Spielen mehr einlassen können. Experiment, das klingt aufregend, und das ist es in der Regel auch. Wir lieben es, den Kindern dabei zuzusehen, wie sie etwas ganz Neues für sich entdecken, und deswegen sagen wir auch meist nicht allzu viel dazu, wie man das Experiment „richtig“ durchführt, sondern stellen einige Materialien auf den Tisch und sagen, dass sie es einfach mal ausprobieren sollen. Denn das gehört auch zum freien Lernen dazu: Dinge, die selbst erfahren werden, haben den größten Lerneffekt und noch wichtiger: den größten Spaß. Und manchmal kann man als Erwachsener genau dies wieder von den Kindern zurück lernen, das ist für uns das größte Geschenk.

  1. Matschen – fördert die haptische Wahrnehmung und die Feinmotorik

Haptik ist das tastende Begreifen – also die Art, wie Babys und Kleinkinder die Welt wahrnehmen und sich mit den Dingen auseinander setzen. Alles wird angefasst, genaustens be – griffen.

  1. Matschen mit Rasierschaum – einige Ideen

Wir haben den Kindern ein Küchentablett mit Rasierschaum hingestellt und dann auch einige kleinere Dinge angeboten sowie Löffel. Unsere Matsch – Profis, haben dann direkt erst mal beide Hände in den Schaumberg versenkt und waren direkt im Spiel versunken, während einige andere sich dem Geschehen vorsichtiger näherten, indem sie mit dem Löffel in den Schaum gegraben haben.

Nach ein paar Koch- und Fühl – Spielen haben wir dann etwas Lebensmittelfarbe in den Schaum gegeben. Die Kinder haben dann sehr fasziniert beobachtet, wie sich der Schaum verändert und sich immer wieder neue Farbspiele ergeben.

Ja, am Ende war der Tisch voller Schaum und ja, der ein – oder andere hat auch mal probiert, aber alles nicht so tragisch. Am Ende waren alle freudig bei der Sache und wir hatten auch unseren Spaß.

Wir stellen Sand her

Hallo liebe Kinder!!

Ich stelle euch heute mal ein Rezept für kinetischen Sand ein!

Wir haben ein Mischungsverhältnis von 4:1, ihr braucht dazu Mehl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl und etwas Lebensmittelfarbe. Also wenn ihr jetzt 4 Tassen Mehl in eine Plastikschüssel gebt, dann müsst ihr eine Tasse Öl dazugeben, und ihr habt das richtige Mischungsverhältnis. Jetzt noch ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe und dann geht es los. Ihr müsst kneten, kneten und kneten, bis alles super vermengt ist. Jetzt ist euer Sand fertig, und ihr könnt loslegen; mit Sandförmchen, mit den Händen etwas formen oder mit den Fingern was malen – eigentlich alles, was ihr mit dem Sand auf unserem Außengelände im Kindergarten auch macht! Ich wünsche euch viel Spaß damit!

Liebe Grüße eure Frau Knauf (oder Brigitte)

Tipp: Wenn euer Sand zu klebrig ist, muss noch etwas Mehl dazu! Wenn euer Sand zerfällt, muss noch etwas Öl dazu!

Outdoor Parcours

Liebe Eltern, liebe Kinder,

Melissa und ich haben uns überlegt, euch ein paar Ideen und Anregungen zum Thema „Bewegung“ zu geben.

Heute, im ersten Teil der Reihe, habe ich einen Outdoor Parcours gebaut. Dazu habe ich Dinge benutzt, die man im Haushalt so finden kann:

  • Eimer
  • Kartons
  • Werkzeugkasten
  • Becher
  • Stühle
  • Bank
  • Spielzeugautos
  • Straßenmalkreide
  • Skateboard
  • Ball
  • ein langer Ast
  • Kehrblech

Eurer Fantasie sind beim Bauen natürlich keine Grenzen gesetzt! Hier noch andere Ideen:

  • Ein klassisches Hüpfekästchen oder Gummitwist einbauen
  • eine bestimmte Strecke Sackhüpfen
  • Ein tolles Bild mit Straßenmalkreide malen
  • Springseil springen

Im untenstehenden Link seht ihr ein Video von meinen selbstgebauten Parcours:

http://kita.brueckner-server.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_58687.mp4

Viel Spaß beim Bauen!

Eure Vanessa

Kleine Bewegungsspiele, die alle kennen

An die unten beschriebenen Spiele kann sich bestimmt fast jeder Erwachsene erinnern.

In unserer Kindheit gab es damals nicht so viel Spielzeuge zu kaufen, wie heutzutage für unsere Kinder. Trotzdem hatten wir keine Langeweile.

Wie man kindliche Bewegungsangebote ganz einfach vorbereiten, finden sie hier:

https://www.hallo-eltern.de/kind/spielen-wie-pippi-langstrumpf/

Mit dem Sand spielerisch lernen

Nicht nur die Bücher, Lieder oder pädagogische Hinweise fördern bei den Kindern das Interesse etwas Neues zu erforschen und lernen.

Durch einfachste Materialien, z.B. Sand in einem kleinen Kasten, kann das Kind  schon mit Figuren, Buchstaben oder Ziffern erste Bekanntschaft machen. Mit Impulsen der Eltern oder älterer Geschwister  und  ein wenig Fantasie kann es schöne Bilder im Sandkasten erstellen. Ein Kehrset oder Staubsauge darf natürlich nachher nicht fehlen.

https://www.hallo-eltern.de/basteln/montessori-lernspiele-lernsand/#brid_cp_brid-video-509617