Christi Himmelfahrt für Kinder erzählt

Das passierte 39 Tage nach Ostern

An Ostern haben wir die Auferstehung Jesu gefeiert. 39 Tage später kam Jesus zu Gott in den Himmel. Daran denken wir an Christi Himmelfahrt.

Seit Ostern war Jesus nun wieder am Leben. Gott hatte ihn drei Tage nach seinem Tod wieder lebendig gemacht. Jesu Freundinnen und Freunde, die Jünger und die Apostel, waren zunächst erschrocken. Sie konnten nicht glauben, dass Jesus wieder munter vor ihnen stand. Erst beim gemeinsamen Essen, als Jesus das Brot teilte, erkannten sie ihn. Nun waren sie sehr glücklich darüber, dass sie ihren Freund wieder hatten. Jesus und seine Jünger verbrachten viel Zeit miteinander.

Wieder einmal saßen sie auch an diesem Tag zusammen. Jesus erzählte den Jüngern von Gott, seinem Vater. Gott hatte Jesus viel Kraft gegeben, um Wunder zu bewirken. Zum Beispiel konnte er Kranke wieder gesund und Blinde wieder sehend machen. Jesus sagte den Jüngern, dass Gott auch sie so stark machen würde. Dafür würde er ihnen den Heiligen Geist zur Stärkung schicken. Sie sollten nicht weg aus Jerusalem gehen, sondern dort darauf warten.

Nachdem Jesus das gesagt hatte, gingen sie alle raus und stiegen auf einen kleinen Berg. Jesus segnete seine Freundinnen und Freunde. So wünschte er ihnen viel Glück. Plötzlich schwebte er nach oben. Eine Wolke erschien, auf der Jesus in den Himmel getragen wurde. Erstaunt schauten die Jünger nach oben: Jesus war nicht mehr zu sehen. Er war nun bei Gott, seinem Vater, im Himmel.

Die Jünger schauten immer noch in den Himmel, als zwei Männer in weißen Gewändern kamen. Die Männer sagten ihnen, dass Jesus wieder auf die Erde zurückkommen würde. Das freute die Jünger sehr. Sie gingen in den Tempel und lobten und dankten Gott. Denn sie trugen den Segen von Jesus in sich und konnten begeistert und bestärkt auf den Heiligen Geist warten.

Quellenangabe: katholisch.de