Wir begrüßen den Mai… Gedanken & Ideen rund um den Mai

Hallo Ihr Lieben,

nun steht schon der Mai vor der Türe. Da in diesem Jahr vielerorts aufgrund der Corona-Krise leider nur wenige Maibäume aufgestellt werden, möchte ich heute symbolisch für uns ALLE mal einen Maibaum aufstellen und den Monat Mai begrüßen. Bitteschön:-)

Quelle: Pixabay Linzenfreie Bilder

Zu einem fallen mir spontan die KÄFER im Mai und Frühsommer ein.

Da gibt es den Marienkäfer, den ihr sicher alle kennt. Das hier ist er:

Es gibt aber auch einen Käfer, der nur selten zu finden ist, nämlich den Maikäfer. Und der sieht im Vergleich zum Marienkäfer ganz anders aus:

Wenn es Mai wird, denke ich in jedem Jahr an den Moment zurück, in dem ich mit meinem Opa den einzigen Maikäfer in meinem Leben gesehen habe.
Ich war noch ein Kind und war immer gerne bei meinen Großeltern zu Besuch. Sie hatten einen großen Garten und in jeder Jahreszeit ging mein Opa mit mir raus und erzählte mir etwas über die Bäume und Pflanzen. Ich genoss die Zeit mit ihm sehr. Manchmal waren wir stundenlang draußen, bei Wind und Wetter, und vergaßen die Zeit. Erst als uns meine Oma zu Kaffee und heißem Kakao hineinrief fiel uns auf, wie spät es schon war. Es kam auch vor, dass wir völlig durchnässt waren weil uns der Regen bei unseren Beobachtungen überhaupt nicht störte.
So vertieft waren wir auch an einem Sonntag im Mai. Wir bewunderten die schönen Farben der Blumen und ihre kräftigen Blätter. Als wir gerade den Flug einer dicken Hummel verfolgten fiel uns etwas seltsames auf einem der Blätter auf: Ein großer, brauner Fleck. Als wir näher kamen erkannte ich, dass es gar kein Fleck war sondern ein großes Tier, das einem Käfer ähnelte. Verdutzt schaute ich meinen Opa an. Er grinste mich an und fragte: „Weißt du, was das ist?“
Ich schüttelte meinen Kopf. Mein Blick wanderte zwischen dem Käfer und meinem Opa hin und her. „Das ist ein Maikäfer. Davon gibt es hier nicht viele.“ Verdutzt schaute ich den Maikäfer an und wiederholte das Wort in Gedanken: „Maikäfer“.
Auf eine gewisse Art und Weise faszinierte er mich und ich beobachtete ihn eine ganze Weile. Mein Opa stand ruhig neben mir und tat das Gleiche. Der Maikäfer wanderte eine ganze Zeit über die Blätter der Blumen, krabbelte über die Erde und blieb dann und wann einfach still sitzen. Mir kam es vor, als schaute er mich zwischendurch an.
Dann hörte ich meine Oma rufen und drehte mich zur Terrasse um. Als ich zurück zum Maikäfer blickte, sah ich ihn gerade von Boden abheben und durch die Luft fliegen. Lange schaute ich ihm nach.
Nach dem Kaffee schauten Opa und ich in sein Tierlexikon und er las mir alles vor, was dort über den Maikäfer geschrieben stand. Immer wieder summte er die Melodie von „Maikäfer flieg’“.
Es war ein schöner Tag mit meinem Opa. Ich denke sehr oft an ihn. Besonders im Mai.
Leider habe ich danach nie wieder einen Maikäfer gesehen. Aber in meinem Osterkörbchen bei Oma und Opa war seit dem immer ein Maikäfer aus Schokolade.

Und hier habe ich noch ein besinnliches Lied für Jung & Alt:

https://www.youtube.com/watch?v=1BuCSPYI0s4

Eine Idee: Wir basteln Maikäfer und Marienkäfer aus Wäscheklammern

Dafür brauchst du:

– Wäscheklammer
– Tonpapier, Filzstifte, Buntstifte
– Kleber und eine Kinderschere

So kannst du deinen Käfer gestalten:
Du kannst frei nach deiner Fantasie einen Maikäferkörper und Flügel aufzeichnen. Die Flügel und die Fühler am Körper ankleben und mit Filzstiften Streifen auf die Flügel zeichnen. Die Wäscheklammer auf den Bauch kleben und an einen Zweig zwicken. Augen mit weißem Buntstift aufmalen.

Das könnte dann so aussehen:

Und wenn ihr eure Käfer fertig gebastelt habt, könnt ihr euch dieses Lied anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=nZh_WNNjZ9U

Und zum Schluss habe ich hier noch einiges wissenswertes über den Maikäfer

Mit ein wenig Glück findest du vielleicht doch mal einen Maikäfer

Maikäfer leben bis zu vier Jahre lang als Engerlinge in der Erde, bevor sie im April oder Mai brummend durch die Frühlingsluft fliegen. Engerling ist eine althochdeutsche Bezeichnung für die Larve oder Made des Käfers, der zur großen Familie der Blatthornkäfer gehört.

Von den drei in Deutschland und Europa lebenden Maikäferarten trifft man den Feldmaikäfer am häufigsten an. Der Waldmaikäfer sieht dem Feldmaikäfer sehr ähnlich, ist aber deutlich kleiner.

Etwa alle zwei bis vier Jahre kommt es zu einem Massenanflug der Maikäfer auf das frische, grüne Laub der Frühlingsbäume. Anschließend sind die Bäume ratzekahl abgefressen. Ein solches Jahr nennt man auch Maikäferjahr.

Das brummende Geräusch entsteht beim „Ein- und Ausatmen“ des Maikäfers.

Und genau das macht der Maikäfer, bevor er losfliegt. Während des Fluges stößt er die Luft ruckartig ein und aus, dadurch hört er sich wie ein kleines surrendes Modellflugzeug an.Der Maikäfer nutzt seine braunen Deckflügel als Tragflächen für den Auftrieb, während er sich mit den Hinterflügeln fortbewegt. Mit seinen Fühlern checkt er vor dem Abflug die Windrichtung. Als Abflugrampe dient der obere Teil einer Pflanze und die während des Fluges nach hinten lang gestreckten Beine sorgen für eine sichere Körperlage in der Luft.

Ich wünsche EUCH ALLEN einen wunderschönen MAI 🙂

Spiele an der frischen Luft für die ganz Kleinen

Gerade für die ganz Kleinen sind das Spazieren oder die Spiele an der frischen Luft nicht nur wichtig und gesund, sondern auch jedes mal eine ganz aufregende Erfahrung. Spätestens wenn die kleinen Beine schon recht flink davon jagen und der kleine Entdecker gar nicht mehr im Wagen gefahren werden möchte, wird es Zeit die Spaziergänge spielerisch zu gestalten und den Forscherdrang zu fördern. Die Entdeckerlust schult die Sinne des Kleinkindes und ist wichtig für die Entwicklung. Babys und Kleinkinder lieben es, in der freien Natur zu spielen, zu erforschen und ständig etwas neues zu entdecken.

Auch wenn die Sonne mal nicht scheint oder es sogar ganz trüb und nieselig ist, lässt es sich an der frischen Luft ganz einfach die Zeit vertreiben. Ein paar kleine Spiele an der frischen Luft gemeinsam, bringen Spaß und Abwechslung. Und auf das Spielen im Freien muss man gar nicht verzichten bei schlechtem Wetter.

Die Klassiker: Kuckuck-Spielen – Verstecken-Spielen – Fangen-Spielen – Karussell-Spielen

Alle Kinder lieben diese einfachen Klassiker unter den Spielen: Das Kuckuck-Spiel könnt ihr im Wald oder der Umgebung ohne Straßenverkehr sorglos spielen. Mama oder Papa verstecken sich in nächster Nähe hinter einem Gegenstand (eine Rutsche, ein Baum, eine Bank,…) und schauen blitzschnell mit einem lauten „Kuckuck“ hervor. Ähnlich ist es mit dem Verstecken oder Fangen spielen. Alle Spiele können immer am jeweiligen Ort auf die Begebenheiten hin und dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend variiert, kombiniert und phantasievoll angepasst werden. Das Karussell-Spiel ist ebenso bekannt: Der kleine Wirbelwind wird von Mama oder Papa am Schulterbereich festgehalten und beide drehen sich gemeinsam schnell um sich selbst, so dass das die Füße des Kindes abheben und in der Luft schweben. Diese Spiele ermöglichen ein ausgelassenes Toben, ohne Gegenstände oder Spielzeug mit sich führen zu müssen.

Bewegungswettbewerbe: Nachahmen und besser machen

Aber auch hier ist der Phantasie der Eltern kaum Grenzen gesetzt. Denn erlaubt sind sämtliche Bewegungen, die dem Entwicklungsstand des Kindes gerecht werden. Egal ob Hüpfen, Springen, Laufen, Balancieren oder Bewegungen, die Konzentration fordern. Gemeinsam lassen sich die koordinativen Fähigkeiten vergleichen und austesten. Mama und/oder Papa machen es vor und fragen: Kannst du das auch schon? Natürlich könnt ihr die Rollen auch tauschen. Sodass Mama und Papa alles nachmachen. Alle möglichen Bewegungen finden in kleinen Wettbewerben statt:

Wer kann besser…? Wer kann länger…?

…auf Zehenspitzen stehen?
…auf einem Bein stehen?
…ein bestimmtes Tier nachmachen?
…verschiedene Tierstimmen imitieren?
…so hoch hüpfen wie es geht?
…auf dem Bauch kriechen?
…auf einer Linie balancieren?

Die Zauberdecke: So viele Möglichkeiten mit der Picknick-Decke

Das Kuckuck-Spiel oder das Verstecken-Spiel machen unter einer Decke ebenso riesig Spaß. Dabei könnt ihr die Rollen immer wieder wechseln. Einmal versteckt sich das Kind einmal der Erwachsene unter der Decke, um dann schnell und überraschend mit einem lauten „Kuckuck“ hervor zu lugen. Mama oder Papa können sitzend auch als Zeltstütze dienen und über ihrem Kopf die Decke ausbreiten. Mit dem Indianer-Ruf macht das rein und raus krabbeln in das selbst gebaute, provisorische Indianer-Zelt noch mehr Spaß.

Auch als Schaukel kann die Decke dienen, wenn 2 Erwachsene die Enden der Decke in jede Hand nehmen. Mit etwas Phantasie wird aus der Schaukel-Decke dann ein Schiff auf hoher See. Und das wird von den Wellen mal sanft, mal schwungvoll hin und her, mal hoch und runter geschaukelt.

Natürliche Gegenstände entdecken: Sammeln, Befüllen, Werfen

Die für Erwachsene selbstverständlichen und manchmal schon unsichtbaren Gegenständen, stellen gerade für Kleinkinder, die beginnen ihre Welt schrittweise eigens zu erforschen etwas ganz faszinierenden und wunderbares dar. Wasser, Sand, Steine, Grashalme, Zweige, Blätter, Tannenzapfen, Kastanien und was ihr sonst noch so finden könnt. Dies kann alles ganz einfach während eures Spazierganges in ein Spiel integriert werden. Am besten viele verschiedenen dieser interessanten Objekte, dazu ein paar Gefäße von zu Hause (mitgenommen) und aufmerksame Eltern.

Naturmaterial als Spielgegenstand: Steine, Wasser, Blätter

Mit einem kleinen Behältnis, einer Tüte, einem Becher oder einem kleinen Plastikeimer kann alles eingesammelt werden. Oder sollen es heute vielleicht nur Steine sein, die ihr sammeln wollt? Da lassen sich Anregungen geben und werden auch oft von Kindern gern angenommen und umgesetzt. „Lass uns schauen wie viel Wasser in den Becher passt!“ Und wieviel mit Wasser gefüllte Becher müsst ihr in den kleinen Eimer kippen, bis dieser voll ist? Da hilft nur ausprobieren. Etwas befüllen, auch überfüllen und danach wieder alles ausleeren – das sind nicht nur frühe Schritte zur Förderung von Handfertigkeiten mit Objekten. Dies sind für Kinder beeindruckende Erlebnisse, bei denen nebenbei etwas gelernt werden kann.

Einfaches Spielzeug immer neu genutzt: Straßenkreide, Seifenblasen, Ball

Um die Liste zu vervollständigen, möchte ich auch die drei beliebtesten Spielzeuge für Spiele an der frischen Luft kurz aufzählen. Straßenkreiden gibt es schon für recht wenig Geld und lassen der kreativen Entfaltung viel Spielraum bei trockener Straße. Seifenblasen fangen macht überall Spaß und braucht nicht viel Platz. Die Spielmöglichkeiten mit einem Ball scheinen endlos.

Die Geschichte vom eigensinnigen Huhn Frida

Auf einem Bauernhof in der Nähe einer Waldlichtung wohnte der alte Bauer Egon mit seiner Bäuerin Hilde. Auf dem Hof lebten sie gemeinsam mit vielen Tieren.

Die Kühe genossen ihr Leben auf der grünen Wiese wo sie jeden Tag frisches und saftiges Gras fressen konnten. Für den Winter und die kühlen Nächte hatte der Bauer ihnen einen gemütlichen und warmen Stall gebaut. Dort konnten sie sich im weichen Heu und Stroh wärmen und vor Regen und Schnee schützen. Sie fühlten sich auf dem Hof so wohl, dass sie der Bäuerin jeden Morgen viel frische Milch schenkten.

Auch die Schafe verstanden sich gut miteinander. Sie brauchten keine Angst vor dem Wolf zu haben, weil alle aufeinander aufpassten und Bauer Egon jeden Morgen alle Schafe zählte. Sie kuschelten sich abends aneinander und betrachteten am liebsten den klaren Sternenhimmel.

Die drei Katzen auf dem Hof sorgten dafür, dass die Bauern keine Mäuse in ihrem Haus hatten. Denn das mochte Hilde gar nicht gern. Dafür streichelte sie die Kätzchen und gab ihnen frische Milch.

Eine besonders wichtige Aufgabe hatte der Hund Bello. Er war der älteste Bewohner auf diesem Hof und kannte hier jedes Tier und jeden Winkel in der Umgebung. Er machte es sich zu seiner Aufgabe auf alle aufzupassen und wachte Tag und Nacht vor dem Haus der beiden Bauern.

Besonders fröhlich und heiter ging es jedoch im Hühnerstall vor sich. Hier lebten zwölf Hühner mit ihrem stolzen Hahn. Sie schnatterten den ganzen Tag, erkundeten den Stall und berichteten sich gegenseitig von den Neuigkeiten. Insgeheim hatte die Bäuerin Hilde die Hühner besonders gern, da sie ihr jeden Morgen frische Eier legten, die sie dann zum Frühstück verspeisen konnten.

Eines dieser Hühner, war das Huhn Frida. Es war etwas anders, als die anderen. Etwas eigensinnig. Wenn die anderen Hühner die Körner aufpickten, Löcher in die Erde scharrten, sich gackernd miteinander unterhielten, oder einfach dem Hahn hinterherliefen, so ging Frida meistens ihren eigenen Weg. Zum Beispiel erkundete sie gerne die Behausungen der anderen Tiere und freundete sich mit den Nachbarn an.

Alle Hühner legten ihre Eier täglich brav in ihre Nester, damit die Bäuerin sie jeden Tag einsammeln konnte. Nur Frida nicht. Sie baute sich ständig im hohen Graß oder in der Nähe des Zauns ein eigenes Nest und legte dort ihr tägliches Ei. Dann nahm sie sich ihr Ei und wickelte darum eine Schnur. Das an ihren Schnabel gebundene Ei brachte sie den Tieren, die sie besuchen und kennen lernen wollte.

Auf die Dauer wurde es Frida auf dem Hof jedoch zu langweilig. Sie kannte ja bereits alle auf dem Hof und sie wollte gern noch mehr Freunde kennenlernen. Also nahm sie sich vor, in den nächsten Tagen zu erkunden, was hinter dem Zaun passiert.

An diesem Abend ging sie wie immer zurück in den Hühnerstall, nahm ihren Platz auf der Leiter ein und erzählte den anderen Hühnern nichts von ihrem geheimen Vorhaben. Als die Sonne unterging schnarchten alle friedlich vor sich hin, nur Frida konnte kaum den nächsten Tag abwarten.

Am nächsten Morgen krähte der Hahn zum Sonnenaufgang und weckte alle Bewohner auf dem Hof. Frida machte sich für ihren Ausflug fertig. Sie nahm ihr Ei, schnürte es fest um den Schnabel und wollte es dem ersten, den sie treffen würde, schenken.

Sie suchte sich eine Stelle am Zaun, durch die sie durchkriechen konnte und schon ging Fridas Abenteuer los.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie die Waldlichtung nur vom Hof aus gesehen. Nun stand sie mitten im dunklen Wald. Die Bäume sahen riesig aus. Und auch die Geräusche, die aus dem Wald kamen kannte sie bisher nicht. Frida bekam ein mulmiges Gefühl. Da war sie froh, als ihr plötzlich ein Fuchs begegnete.

Er fragte sie: “Wer bist du und was machst du hier, schönes Hühnchen?”

“Ich bin Frida und auf der Suche nach neuen Freunden. Auf dem Bauernhof kenne ich schon alle”, sagte Frida.

“Ooohh, da bist du bei mir genau richtig”, sagte der Fuchs. “Ich liebe Hühner und werde gerne dein neuer Freund.”

Frida war sehr zutraulich und freute sich über die nette Begegnung mit dem Fuchs. Sie sagte: “Ich habe ein Geschenk für dich” und holte das mitgebrachte Ei hervor und reichte es dem Fuchs.

Der Fuchs nahm das Ei und meinte: “Das ist ja sehr nett. Wir können uns ein schönes Mittagessen davon zubereiten. Komm mit. Ich zeige dir jetzt meinen Fuchsbau, da wo ich wohne.”

Frida freute sich und lief mit dem Fuchs mit.

Zu dieser Zeit wurde Frida aber schon auf dem Bauernhof vermisst. Der Hahn lief den ganzen Hof ab und fragte alle Tiere nach dem verschwundenen Huhn. Aber heute hatte sie noch keiner gesehen.

Da ging der Hahn zum Hofhund Bello und bat ihn um Hilfe bei der Suche nach Frida.

Bello konnte Fridas Weg mit seiner guten Spürnase genau erschnüffeln. Zusammen mit dem Hahn überquerte Bello den Zaun und bahnte sich den Weg durch den Wald. Sie blieben völlig außer Atem vor dem Fuchsbau stehen, als Bello die Spur verlor. “Hier müsste Frida das letzte Mal gewesen sein. Ich kann den weiteren Weg nicht riechen.”

Sie näherten sich dem Bau und sahen dann wie der Fuchs schon einen Kessel voller Wasser auf die Feuerstelle stellte, um sich eine leckere Suppe zuzubereiten.

Frida fühlte sich gar nicht mehr wohl beim Fuchs, aber sie wusste nicht wohin sie laufen sollte.

Da kam plötzlich Bello und bellte so laut, dass der Fuchs erstarrte und schnell die Flucht ergriff.

Frida sprang auf Bellos Rücken und sie liefen, so schnell sie konnten zum Bauernhof zurück. Der Hahn stolperte so flink er konnte hinterher.

Endlich wieder auf der anderen Seite des Zauns angekommen erklärte der Hahn Frida in aller Ruhe, dass der Fuchs Hühner nur angelockt hat, um sie zu verspeisen und deshalb nicht ihr Freund sein könnte.

Das hatte Frida nach ihrem abenteuerlichen Ausflug nun verstanden. Sie drückte Bello ganz fest an sich und bedankte sich herzlich bei ihm für die Rettung. Sie war sehr froh wieder in Sicherheit bei ihren Freunden zu sein und würde ihr Leben auf dem Bauernhof nun nicht mehr langweilig finden.

Es dämmerte schon und die Hühner versammelten sich im Stall, um sich einen Schlafplatz herzurichten. Alle wollten von Frida wissen, was sie heute erlebt hatte. Ganz erschöpft von dem aufregenden Tag, fielen Frida schon die Äugelein zu. Sie versprach ihnen morgen alles ausführlich zu erzählen und schlief ganz friedlich ein.

Nun schliefen alle Hühner und die anderen Tiere auf dem Bauernhof ein, bis sie am nächsten Morgen wieder von dem Hahn geweckt wurden.

  1. Quellenangaben Text

www.gute-nacht-geschichte.org

  1. Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken:

Buch-Cover designed von Freepik

Die Geschichte vom prahlenden Grashüpfer

An einem wunderschönen, sonnigen Tag saß ein kleiner, knallgrüner Grashüpfer auf einer saftigen Wiese.

Er fühlte sich sehr wohl und ganz besonders sicher in seiner Umgebung.

Die Bienen und Hummeln summten um ihn herum. Schöne, bunte Schmetterlinge tanzten von einer herrlich duftenden Blume zur anderen.

Der Grashüpfer beobachtete eine kleine Feldmaus, die sehr unruhig und aufgeregt nach hinten und zur Seite schaute. Sie war ständig auf der Suche nach einem neuen Versteck, weil sie Angst vor dem Fuchs hatte, der auf Wiese umherstreifte.

“Mich entdeckt hier keiner!”, rief der Grashüpfer.

“Wenn ich auf einem Grashalm sitze kann mich keiner sehen, denn ich bin so grün, wie die Gräser um mich herum!”, trällerte er vor sich hin.

“Ich bin für alle unsichtbar!”

“Ich fühle mich sooo… frei! Tra-li-tra-la…“

“Ich kann hier sitzen, tanzen, singen und springen!”

“Mich wird hier keiner finden!”

“Ich habe die beste Tarnung von der g a n z e n Welt!”, rief er immer noch in die Richtung der kleinen, ängstlichen Maus.

Ganz außer Rand und Band vor lauter Prahlerei, merkte der Grashüpfer gar nicht, wie jemand, der genauso grün wie das Gras war, immer näher kam.

Bevor der Grashüpfer die Gefahr auch nur erahnen konnte pfiff die kleine Feldmaus laut: „ Grashüpfer, pass auf! Im Gras sitzt ein Frosch, der dich verspeisen wird!“

Der Grashüpfer bemerkte den Frosch und konnte sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Er hüpfte zu der kleinen Feldmaus. „Danke kleine Maus! Du hast mich dank deiner Vorsicht gerettet! Das nächste Mal werde ich nicht so viel prahlen, sondern achtsam sein. “ Erleichtert versteckten sich der Grashüpfer und die kleine Feldmaus unter einem Stein bis der Frosch von dannen zog.

  1. Quellenangaben Text

www.gute-nacht-geschichte.org

  1. Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken:

Buch-Cover designed von Freepik

Musik für Schnullernasen

Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich das „Schnullernasenlied“ für Euch. Die Kleinen aus der Krippe kennen und lieben dieses Lied. Gesungen wird es von Georg Feils, genannt FERRI.

Hier unten findet Ihr den Link zu Ferris Kindertheater – Seite, dort findet ihr ein kleines Fenster mit einem Pfeil. Klickt den Pfeil an – und schon könnt Ihr loslegen und mitsingen.

https://www.ferri-kindertheater.de/die-st%C3%BCcke/schnullernasen-konzert/

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß

BUCHTIPP: Das Corona Virus Kindern erklärt

CORONA – Das Virus für Kinder erklärt

Wie erkläre ich meinem Kind, was das Coronavirus mit uns macht? Warum es nicht mehr in die Kita oder die Schule kann? Warum es seine Grosseltern nicht mehr sehen darf? Was es selbst tun kann, um sich und andere zu schützen? Auf all diese Fragen gibt dieses Buch – auch dank den pfiffigen Illustrationen – nachvollziehbare Antworten. Alt Bundesrätin Doris Leuthard bringt es mit folgenden Worten auf den Punkt: Ein kleines Buch mit wertvollem Inhalt für Jung und Alt. Und eine wunderbare Erklärungshilfe für Eltern.

Verlag: Wörterseh (15. April 2020)

  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 303763118X
  • ISBN-13: 978-3037631188
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre

BUCHTIPP: Eine Lerngeschichte zum Mitmachen

  1. Wilma Wochenwurm erklärt: Virus & Co: Eine Lerngeschichte für Kinder in Kita und Grundschule

Der armen Wilma Wochenwurm läuft die Nase, sie hat Husten, ihr Kopf ist ganz heiß und sie fühlt sich gar nicht gut.
Wilma Wochenwurm ist krank.
Ihr Freund, der Doktor-Wurm Fridolin Famos, erklärt: Für ihre Schnupfennase ist wohl ein Virus verantwortlich.

Verlag: BoD – Books on Demand; Auflage: 1 (9. März 2020)

  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3752898968
  • ISBN-13: 978-3752898965
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 5 Jahre
  1. Über den Autor und weitere Mitwirkende

Susanne Bohne:
Susanne Bohne studierte Germanistik und arbeitete als Designerin, bevor sie – inspiriert von ihrer Tochter – anfing, Kinderbücher mit „Wilma Wochenwurm“ zu schreiben und zu illustrieren. Sie findet, dass Humor eine gute Überlebensstrategie ist und dass die kleinen Dinge des Lebens oft größer sind, als sie scheinen.

Auf ihrem Blog „Hallo liebe Wolke“ spricht Susanne Bohne mit Wolken über ihren Alltag zwischen Schriftstellerin und Mamasein, und stellt viele ihrer Geschichten für Kinder kostenlos zur Verfügung.

Livecam Zoo Wuppertal

Vielleicht habt Ihr im Fernsehen bereits davon gehört, dass im Zoo Wuppertal ein kleines Elefantenbaby geboren wurde. Da die meisten Zoos zur Zeit noch geschlossen haben, hat der Wuppertaler Zoo eine tolle Idee. Mit Hilfe einer Livecam könnt Ihr Euch direkt zu den Elefanten schalten und sie life erleben.

Es gibt 2 Kameras: Eine Kamera zeigt das Aussengelände und die andere Kamera zeigt Euch, was drinnen passiert.

Auf der Seite sind aber auch weitere Kameras installiert, die sich in anderen Winklen befinden, so dass Ihr mit ein wenig Glück das Elefantenbaby finden könnt.

Je nachdem, wo die Elefanten gerade zu sehen sind, könnt Ihr die beiden Kameras auf den unten stehenden Links aktivieren.

Als ich sie zuletzt angeschaut habe, waren sie drinnen. Das Elefantenbaby ist noch so klein und richtig niedlich.

Ich wünsche Euch ganz viel Freude beim Zuschauen.

Und hier nun die beiden Links

https://taltv.de/2020/webcam-wuppertaler-zoo-elefanten-innen-1/

:https://taltv.de/2020/webcam-wuppertaler-zoo-elefanten-aussen-2/

Bewegung mit Luftballons

Bewegung mit Luftballons

Spiele mit dem Luftballon bringen jede Menge Spaß.

Sie fördern das Zusammenspiel von Armen und Beinen. Schulen die Auge-Hand-Koordination und trainieren das Reaktionsvermögen und das Gleichgewicht.

Tuchball
Ein großes Bettlaken oder Tischtuch wird zur Spielfläche, auf der die Luftballons trotz starker Auf- und Abbewegungen bleiben müssen. Je nach Größe des Tuchs und Anzahl der Mitspieler benötigen wir fünf bis zehn Luftballons. Die Luftballons werden unterschiedlich stark aufgeblasen.
Anschließend breiten wir das Tuch auf dem Boden aus und legen die Luftballons in die Mitte. Alle Spieler stellen sich im gleichen Abstand um das Laken herum auf. Auf ein Kommando fasst jeder Spieler das Tuch an. Es wird gemeinsam angehoben, ohne dass ein Luftballon herausfällt.

Das Tuch wird nun zum großen Meer und die Luftballons sind Schiffe, die auf darauf fahren. Dazu gibt es eine kleine Geschichte, die die Kinder nachspielen. Es darf kein „Schiff“ im Sturm untergehen!

Es fahren Schiffe – klein und groß –
weit über das Meer mit unbekanntem Los.
Noch ist sie ruhig, die blaue See,
kein Lüftchen regt sich an Luv und Lee.
Da zieht ein Wind von Osten auf.
Das Schicksal der Schiffe nimmt seinen Lauf.
Erst schaukeln die Wellen die Boote hin und her,
dann wird die See ganz schwarz und schwer.
Auf Blitz und Donner folgt der Regen,
ein Sturm lässt Mann und Maus
von Deck und über die Reling fegen.
Noch halten Mast und Segel,
doch stetig steigt der Wasserpegel.
Die Schiffe hüpfen, tanzen, schweben,
wird es ein gutes Ende geben?
Da wird’s mit einem Mal ganz still,
weil die Geschichte es so will.

Tanzball
Zu lustiger Musik dürfen zwei Kinder während des Tanzens einen aufgeblasenen Luftballon zwischen ihren Bäuchen halten. Das Paar, das seinen Luftballon fallen lässt, scheidet aus. Anstelle der Luftballons kann der Tanz auch mit Apfelsinen oder verschieden großen Bällen stattfinden.

Pinguinball
Jedes Kind erhält einen aufgeblasenen Luftballon, den es zwischen die Knie nimmt. Auf ein Kommando oder zu Musik watscheln alle Spieler im Raum umher. Wer seinen Luftballon verliert, scheidet aus.


Parcours
Aus Luftballonmännchen bauen wir eine Hindernisbahn. Diesen Parcours müssen die Spieler auf allen Vieren, auf einem Bein, rückwärts laufend usw. bewältigen.